Wassererlebnispfad

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Seit Juli 2008 ergänzt ein Wassererlebnispfad das breite Angebot des Freilichtmuseums am Kiekeberg.

Der Wassererlebnispfad entstand in Zusammenarbeit mit dem Wasserbeschaffungsverband Harburg und zeigt anschaulich die herausragende Bedeutung des Wassers für Menschen in der Region.

Der Wassererlebnispfad ist mehr als nur Spielplatz. Er wird Besucher jeden Alters für das Wasser als grundlegendes „Lebensmittel“ sensibilisieren. Der Pfad zeigt, wie mühsam die Wasserversorgung noch bis in 1950er Jahre hinein war und welche technischen Innovationen daraus entstanden sind.

Der Wassererlebnispfad zeigt mit seinen verschiedenen Stationen, wie das Wasser über Jahrhunderte den Lebensalltag der Menschen bestimmte und bis heute prägt.

Wassererlebnispfad im Freilichtmuseum am Kiekeberg - dem Wasser auf der Spur

Wasser ist lebensnotwendig – und in Deutschland selbstverständlich. Der Wasserbeschaffungsverband Harburg und das Freilichtmuseum am Kiekeberg widmen sich nun gemeinsam dem Thema Wasser.

Zusammen gestalten sie einen Wassererlebnispfad im Freilichtmuseum, der Besuchern jeden Alters zeigt, wie wichtig Wasser bis heute ist und was gutes Trinkwasser ausmacht. Der Wassererlebnispfad soll im Juli 2008 eröffnet werden.

„Der Wassererlebnispfad wird mehr als nur Spielplatz”, sagt Günter Hentschel, der Technische Geschäftsführer des WBV. „Er wird im Freilichtmuseum Besucher jeden Alters für das Wasser als grundlegendes ‘Lebensmittel’ sensibilisieren.” Der Pfad zeigt, wie mühsam die Wasserversorgung noch bis in 1950er Jahre hinein war und welche technischen Innovationen daraus entstanden sind. Prof. Dr. Rolf Wiese, Direktor des Freilichtmuseums, erläutert: „Wasser war für Mensch und Vieh schon immer existentiell. Siedlungen wurden in der Nähe von natürlich verfügbarem Wasser gebaut, das sehen Besucher schon heute bei unseren Gebäuden. Mit dem Wassererlebnispfad zeigen wir an Stationen im historischen Gelände, wie das Wasser über Jahrhunderte den Lebensalltag der Menschen bestimmte und bis heute auch veränderte.”

Für den Wassererlebnispfad wird zum Beispiel ein Brunnen funktionsfähig gemacht, die brach liegende Museumsquelle am Kiekeberg wieder aktiviert und Mitmach- Stationen rund um das Thema Wasser eingeführt. „Wir haben schon einige Elemente, bei denen Erwachsene und Kinder ausprobieren können, wie Technik funktioniert”, sagt Lars Peper, Geschäftsführer des Museums. „Dazu gehört etwa die Wasserschnecke, die früher die Winser Marsch entwässerte, oder Drachten zum Tragen von Holzeimern. Weitere Stationen wie das Windrad zur Wasserförderung werden neu eingerichtet.”

Diese Mitmach-Stationen, aber auch Kurse für Kindergruppen und Erwachsene, Fortbildungen für Erzieher und Lehrer und Veranstaltungen für Erwachsene sind Ziel der Partner. „Die Bedeutung des wichtigen Elements Wasser muss man ‘begreifen’”, meint Uwe Paschke, Kaufmännischer Geschäftsführer beim WBV. „Wir wollen aufklären und mit Spaß bilden. Für die Umweltpädagogik haben wir im Freilichtmuseum einen kompetenten Partner. Wichtig auch für kommende Generationen ist, dass nachhaltiger Schutz von Grundwasser und Fließgewässern im Bewusstsein verankert wird — und zwar bei Kindern und Erwachsenen.” Durch die 200.000 Besuche, die das Freilichtmuseum jährlich verzeichnet, erreiche der WBV im Museum das Zielpublikum direkt.

Zum Engagement des WBV in der Vermittlungsarbeit sagt Paschke: „Viele Menschen interessiert, woher ihr Wasser kommt. Allerdings können wir bei Führungen im WBV nur technische Anlagen, Kessel und Rohre zeigen und keinen einzigen Tropfen Wasser.” Und Günter Hentschel ergänzt: „Mit der Kooperation machen wir Wasser erfahrbar. In unseren Werken, die einzeln weit außerhalb von Orten liegen, ist das nur schwer zu erreichen. Wir freuen uns über das Interesse an hochwertigem Trinkwasser und wollen die Neugier zusammen mit dem Museum befriedigen.”

Auch das Sinnliche wird angesprochen: Der Wasserspielplatz, ein Gelände nahe der großen Landwirtschaftsflächen des Freilichtmuseums, lädt zum lustvollen Umgang mit Wasser ein — zum Plantschen und Ausprobieren für Kinder und Eltern, aber auch zum Verweilen und Ausruhen. Die Philosophie und Geschichte des WBV wird in einem Ruhepavillon vorgestellt.

Eindrücke von der Eröffnungsfeier

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